Obligatorische Krankenversicherung und die Zusatzversicherungen



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Krankenkassen-Grundversicherungs-Vergleich
Die Grundversicherung deckt bei allen Krankenversicherungen die gleichen Leistungen ab - ist aber unterschiedlich teuer.

Prämienrechner des Bundes 100% Ehrlich.....

Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts! (Arthur Schopenhauer)

Vergleichen lohnt sich. In nur einem Schritt! 
Alle in der Schweiz wohnhaften Personen sind gesetzlich verpflichtet, eine Krankenpflegeversicherung abzuschliessen:
Dies gilt auch für aus dem Ausland zugezogene Personen. Nur in Ausnahmefällen wird eine ausländische Versicherung akzeptiert.
Die obligatorische Krankenpflegeversicherung gilt pro Person.
Eine Mitversicherung von Familienmitgliedern ist nicht möglich.
Jeder Erwachsene und jedes Kind muss einzeln versichert werden.
Der Abschluss dieser obligatorischen Versicherung muss innerhalb von drei Monaten nach der Geburt oder nach dem Zuzug erfolgen.
Dabei kann eine der zugelassenen Krankenkassen frei gewählt werden.
Jede Krankenkasse muss jede Person akzeptieren - unabhängig von Alter und Gesundheitszustand.
Die Leistungen der Grundversicherung sind gesetzlich festgelegt und daher bei jeder Krankenkasse gleich.
Die Prämienhöhen jedoch variieren von Kasse zu Kasse und von Kanton zu Kanton.
Eine spürbare Prämienverbilligung lässt sich bereits durch einen Versicherungswechsel erzielen.
Daher lohnt sich ein genauer Vergleich vor Versicherungsabschluss.
Neben der obligatorischen Krankenversicherung gibt es die Möglichkeit, sich durch eine Zusatzversicherung gegen weitere Risiken abzusichern.

Grund­ver­si­che­run­gen im Ver­gleich
Die in der Schweiz gesetzlich vorgeschriebene Krankenpflegeversicherung gewährleistet hochwertige medizinische Betreuung bei Krankheit, Unfall und Mutterschaft.
Die Versicherung muss innerhalb von drei Monaten nach der Geburt oder dem Zuzug in die Schweiz abgeschlossen werden.
Jede zugelassene Krankenkasse muss die Aufnahme in die Versicherung gewähren, unabhängig von Alter und Gesundheitszustand der zu versichernden Person.
Vor dem Abschluss einer Krankenpflegeversicherung empfiehlt sich ein genauer Vergleich der Prämienhöhen und der evtl. zusätzlichen Leistungen.

Leis­tun­gen der Grund­ver­si­che­rung
Die medizinischen Leistungen der obligatorischen Krankenversicherung werden primär im Wohnkanton erbracht.
Per Gesetz übernehmen die Krankenkassen aber nur Leistungen, welche wirksam, zweckmässig und wirtschaftlich sind.
Erbringt ein Arzt Leistungen, die nicht durch die Grundversicherung abgedeckt sind, muss er den Patienten vorgängig darüber informieren.

Schulmedizinische Leistungen
Werden vergütet, wenn die Behandlung durch einen eidg. diplomierten Arzt oder einen Chiropraktiker durchgeführt wird.
Auch Leistungen von Personen, die der Arzt beauftragt (z. B. Physiotherapeut), werden vergütet.

Leistungen der Komplementärmedizin
Die Vergütung erfolgt, wenn die Behandlung durch einen Arzt mit anerkannter Weiterbildung in der entsprechenden Disziplin durchgeführt wird.
Beispiele: Akupunktur, antroposophische Medizin, Arzneimitteltherapie der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM), ärztliche klassische Homöopathie und Phytotherapie.
Sind bei der Behandlung auch Medikamente im Einsatz, werden auch diese vergütet.
Allerdings nur, wenn sie in der Spezialitätenliste oder der Arzneimittelliste mit Tarif aufgeführt sind.

Spitalaufenthalte
Aufenthalte in Spitälern des eigenen Wohnkantons (Listenspital) werden übernommen.
Ist aus medizinischen Gründen eine Behandlung in einem Spital ausserhalb des eigenen Wohnkantons notwendig, werden die Kosten ebenfalls vergütet.

Medikamente
Die Kosten für Medikamente sind dann gedeckt, wenn sie von einem Arzt verschrieben werden und wenn sie in der Spezialitätenliste aufgeführt sind.
Abgedeckt sind auch Medikamente, die als Magistralrezeptur hergestellt werden – allerdings nur dann, wenn die Inhaltsstoffe in der Arzneimittelliste enthalten sind.

Leistungen bei Mutterschaft
Übernommen werden die Kosten für sieben Kontrolluntersuchungen während der Schwangerschaft und für zwei Ultraschalluntersuchungen.
Bei einer Risikoschwangerschaft werden alle notwendigen (Ultraschall-) Untersuchungen bezahlt.
Für die Geburtsvorbereitung bezahlt die Krankenkasse 100 Franken für Gruppenkurse, die von Hebammen geleitet werden.
Die Kosten für die Geburt werden vergütet, wenn sie von einem Arzt oder einer Hebamme begleitet wird.
Nach der Geburt übernimmt die Grundversicherung eine Nachkontrolle und maximal drei Stillberatungen.

Präventionsmassnahmen
Vergütet werden verschiedene, der Gesundheitsvorsorge dienende Massnahmen.
Dazu gehören verschiedene Impfungen, acht Untersuchungen zur Gesundheits- und Entwicklungskontrolle von Vorschulkindern, gynäkologische Vorsorgeuntersuchungen und Mammographien unter bestimmten Bedingungen.
Nicht bezahlt werden spezielle Reiseimpfungen.

Brillen und Kontaktlinsen
Bei ärztlich verordneten Brillen oder Kontaktlinsen für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre bezahlt die Grundversicherung einen Beitrag von 180 Franken pro Jahr.
Bei sehr starken bzw. durch bestimmte Krankheiten bedingten Sehfehlern übernimmt die Krankenkasse höhere Beträge bei allen Versicherten, unabhängig vom Alter.

Hilfsmittel und Apparate
Ärztlich verordnete Hilfsmittel und Apparate - wie z. B. Bandagen, Inhalationsgeräte oder Inkontinenzhilfen - werden bis zu einem bestimmten Höchstbetrag übernommen.
Allerdings nur dann, wenn sie in der Mittel- und Gegenständeliste enthalten sind.

Zahnbehandlungen
Gewöhnliche Behandlungskosten werden nicht vergütet.
Die Krankenkasse übernimmt die Kosten nur bei schweren Erkrankungen des Kausystems.
Oder wenn die Behandlung im Zusammenhang mit einer schweren Erkrankung notwendig ist.
Die Kosten werden auch übernommen, wenn nach einem Unfall keine andere Versicherung für die Behandlung aufkommt.

Leistungen bei einem Unfall
Erwerbstätige, die mindestens acht Stunden pro Woche arbeiten, haben durch ihren Arbeitgeber eine Berufs- und Nichtberufsunfallversicherung.
Ist dies nicht der Fall, muss die Unfallversicherung bei der Grundversicherung mit eingeschlossen werden.
Die Krankenversicherung übernimmt dann bei einem Unfall dieselben Leistungen wie bei einer Krankheit.

Badekuren
Für ärztlich verschriebene Badekuren vergütet die Krankenkasse 10 Franken pro Tag an maximal 21 Tagen pro Jahr.
Die Kur muss in einem zugelassenen Heilbad erfolgen.
Zusätzliche Kosten für ärztliche Behandlungen, Physiotherapie und Medikamente werden getrennt vergütet.

Pflege zu Hause (Spitex) oder in Pflegeheimen
Die Krankenkasse beteiligt sich an den Kosten für ärztlich angeordnete Pflege daheim oder in einem Heim.
Einen Teil der Kosten muss die versicherte Person selbst bezahlen.
Die verbleibenden Kosten übernimmt der Wohnkanton.

Transporte
Für medizinisch notwendige Transporte zum Arzt oder in das nächstgelegene Spital übernimmt die Grundversicherung die Hälfte der Kosten bis zu einem jährlichen Maximalbetrag von 500 Franken.

Rettung
Für die Rettung in aus Lebensgefahr innerhalb der Schweiz bezahlt die Grundversicherung die Hälfte der Kosten, maximal jedoch 5‘000 Franken pro Jahr.

Leis­tun­gen bei Be­hand­lun­gen in ei­nem EU-/EFTA-Staat
Mit der europäischen Versicherungskarte können Schweizer Versicherte während temporären Auslandsaufenthalten medizinisch notwendige Behandlungen in einem EU-/EFTA-Staat in Anspruch nehmen.

Not­fall­be­hand­lun­gen im Aus­land in und aus­ser­halb der EU/EFTA
Notfallbehandlungen im Ausland sind dann durch die Grundversicherung abgedeckt, wenn ein Rücktransport in die Schweiz aus medizinischen Gründen nicht möglich ist.
Die Kosten werden bis maximal zum doppelten Betrag, den die gleiche Behandlung in der Schweiz gekostet hätte, vergütet.
Be­hand­lun­gen für Schwei­zer Ver­si­cher­te, die in ei­nem EU-/EFTA-Staat woh­nen
In der Schweiz Versicherte, die in einem EU-/EFTA-Staat wohnen, haben das Behandlungswahlrecht.
Sie können sich in ihrem Wohnland oder in der Schweiz behandeln lassen.

Ende der ob­li­ga­to­ri­schen Kran­ken­ver­si­che­rung
Der Schutz durch die obligatorische Krankenversicherung bzw. die Versicherungspflicht endet:
⇒ Mit dem Tod.
⇒ Durch die Verlegung des Wohnsitzes in ein anderes Land.
⇒ Ausgenommen sind Personen, die durch bilaterale Abkommen dennoch der Schweizer Versicherungspflicht unterstehen.
⇒ Die Versicherungspflicht endet nicht, wenn die Schweiz nur für eine bestimmte Zeit, etwa zu Reise- oder Studienzwecken, verlassen wird.

Mit frei­wil­li­gen Zu­satz­ver­si­che­run­gen die Grund­ver­si­che­rung op­ti­mal er­gän­zen
Die überwiegende Mehrheit der Schweizer Versicherten hat, zusätzlich zur Grundversicherung, mindestens eine Zusatzversicherung, die den Grundschutz mit zusätzlichen Leistungen ergänzt.
Sie decken Leistungen ab, die in der Grundversicherung nicht enthalten sind und daher ohne Zusatzversicherung von der versicherten Person selbst bezahlt werden müssten.
Sie können – im Unterschied zur obligatorischen Krankenpflegeversicherung – freiwillig abgeschlossen werden.
Während die Leistungen der Grundversicherung bei allen Krankenkassen gleich sind, bieten die Zusatzversicherungen sehr unterschiedliche Leistungen an.
Nur durch einen genauen Vergleich von Leistungen und Prämien lässt sich die persönlich optimale Zusatzversicherung finden.

Kein Auf­nah­me­zwang, in­di­vi­du­el­le Prä­mi­en
In der Grundversicherung dürfen Krankenkassen niemanden ablehnen.
Für die Zusatzversicherungen gilt dieser Aufnahmezwang nicht.
Ablehnungen erfolgen häufig aufgrund des Gesundheitszustands oder des fortgeschrittenen Alters.
Zudem können die Krankenkassen die Prämien frei bestimmen – nicht nur nach Prämienregion, sondern auch pro Versicherungsnehmer.
Kriterien wie Geschlecht, Alter oder Lebensstil fliessen in die Prämienberechnung ein.
Ausserdem haben die Krankenkassen das Recht, Vorbehalte zu äussern, etwa aufgrund des Gesundheitszustands der zu versichernden Person.

Ein­zel­ne Zu­satz­ver­si­che­run­gen oder Pa­ke­te
Zusatzversicherungen werden in der Regel für einzelne Leistungsbereiche, z. B. Zahnbehandlungen, angeboten oder für verschiedene Leistungen im Paket.
Prinzipiell gilt, dass nur für jene Bereiche eine Zusatzversicherung abgeschlossen werden sollte, die tatsächlich benötigt werden.
Beispiel: Personen, die nicht verreisen, brauchen keine zusätzliche Reiseversicherung.
Dagegen können Personen, die häufig in die USA sowie nach Kanada, Australien oder Japan reisen, von einer entsprechenden Zusatzversicherung profitieren.
Die Behandlungskosten für Unfälle oder Krankheiten sind in diesen Ländern besonders hoch und nicht vollständig von der Grundversicherung gedeckt.

Paketangebote sind meist relativ günstig
Die Leistungen sind aber üblicherweise auf einen Maximalbetrag pro Jahr beschränkt.
Es empfiehlt sich daher eine genaue Prüfung der Paketleistungen – und zwar auch darauf, ob die gewünschten Methoden und Therapien abgedeckt sind.
Um doppelte Kosten zu vermeiden, sollte auch kontrolliert werden, ob diese Leistungen nicht bereits durch die Grundversicherung oder im Fall von Reiseversicherungen durch die Kreditkartenversicherung abgedeckt sind.
Nicht zuletzt spielen auch die angebotenen Versicherungsbedingungen und die Servicequalität – etwa wie schnell Vergütungen erfolgen - eine grosse Rolle.
Vor dem Abschluss einer Versicherung sollte möglichst genau abgeschätzt werden, wie hoch der Bedarf an einer Zusatzversicherung ist.
Ein genauer Vergleich verschiedener Angebote zahlt sich in jedem Fall aus.

Zu­satz­ver­si­che­run­gen für Kin­der
Sollten am besten noch vor der Geburt abgeschlossen werden.
Zu diesem Zeitpunkt garantieren die Krankenkassen meist die bedingungslose Aufnahme in die Versicherung.
Auch die zahnärztliche Behandlung von Kindern sollte frühzeitig zusatzversichert werden.
Denn ab einem bestimmten Alter verlangen die Krankenkassen eine vorgängige zahnärztliche Untersuchung.

Zwei Ar­ten von Zu­satz­ver­si­che­run­gen
Die aktuell angebotenen Zusatzversicherungen lassen sich in zwei Bereiche einteilen:
In ambulante Zusatzversicherungen und in Spitalversicherungen.

Am­bu­lan­te Zu­satz­ver­si­che­run­gen
Mit ambulanten Zusatzversicherungen (Einzel- oder Paketversicherungen) kann die Grundversicherung nach individuellen Bedürfnissen ergänzt werden.
Verschiedenste Versicherungen für die Gesundheitserhaltung und -pflege werden angeboten, wie zum Beispiel Zusatzversicherungen für Brillen und Kontaktlinsen, für Zahnbehandlungen, für Hauskrankenpflege und Haushaltshilfen, für alternativmedizinische Behandlungen, für Psychotherapien oder für Massnahmen der Gesundheitsvorsorge.
Vor dem Abschluss einer Versicherung sollten jedoch die mutmasslichen Kosten gegen die Prämiensummen abgewogen und entschieden werden, ob sich die Versicherung auch lohnt.

Spi­tal­zu­satz­ver­si­che­run­gen
Dienen dazu, die Kosten von Spitalaufenthalten zu versichern. Von den Versicherungen werden verschiedene Modelle angeboten:
Allgemeine Abteilung ganze Schweiz: Damit können sich Versicherte in der allgemeinen Abteilung von Spitälern auch ausserhalb ihres Wohnkantons behandeln lassen.

Halbprivat ganze Schweiz
Damit erfolgt die Unterbringung in einem Zweibettzimmer in einem Spital freier Wahl.

Privat ganze Schweiz
Mit dieser Versicherung hat die versicherte Person Anspruch auf die Unterbringung in einem Einbettzimmer in einem Spital freier Wahl.

Flexmodell
Dieses Modell garantiert dem Versicherten die freie Wahl der Spitalabteilung.
Der Versicherte kann kurz vor Spitaleintritt entscheiden, auf welcher Abteilung die Behandlung erfolgen soll.
Für Kurzaufenthalte reicht vielleicht die allgemeine Abteilung, bei grösseren Eingriffen könnte ein Privatzimmer von Vorteil sein.
Flexmodelle sind in der Regel günstiger.
Allerdings ist für private oder halbprivate Leistungen üblicherweise ein Selbstbehalt zu bezahlen.

Spar­mög­lich­kei­ten bei Zu­satz­ver­si­che­run­gen
Sparen können Versicherte bei Zusatzversicherungen zum Beispiel durch die Erhöhung des Selbstbehalts.
Je länger keine Leistungen in Anspruch genommen werden, desto tiefer sinkt die Prämie.
Darüber hinaus gibt es bei etlichen Versicherungen Rabatte für Familien.
Manche Versicherungen bieten zudem Rabatte für Mehrjahresverträge.
Die Prämienreduktionen sind dabei in der Regel nicht sehr hoch.
Es gilt daher abzuwägen, ob die Kosteneinsparung die längere Bindung rechtfertigt.
Minimale Einsparungen lassen sich ausserdem durch die jährliche oder halbjährliche anstatt monatliche Bezahlung der Prämien erreichen.

Prä­mi­en­ver­bil­li­gung
Personen mit bescheidenen finanziellen Mitteln haben Anspruch auf Prämienverbilligung.
Die Anspruchsberechtigung ist kantonal geregelt.
Die wesentlichen Kriterien sind die Höhe des Einkommens und die Anzahl der Kinder.
In vielen Kantonen werden anspruchsberechtigte Versicherte automatisch informiert, wenn ihnen eine Prämienverbilligung zusteht.
In einigen Kantonen jedoch muss die Prämienverbilligung schriftlich beantragt werden.
Bei den zuständigen Stellen des Wohnkantons können Versicherte ihre Anspruchsberechtigung und die Höhe der Verbilligung überprüfen.
Berechtigte sollten sich genau über Formvorschriften und Termine für den Antrag informieren und diese einhalten.
Ausbezahlt werden die Prämienverbilligungsbeiträge direkt an die Krankenkassen der anspruchsberechtigten Personen.

Ver­si­che­rungs­be­din­gun­gen
Leistungsumfang, Prämien und Versicherungsbedingungen, etwa die Zeiträume für die Rechnungsvergütung, sollten vor Abschluss einer Zusatzversicherung sehr genau geprüft werden.
Auch die Kündigungsfristen unterscheiden sich je nach Krankenkasse.
Bevor eine Zusatzversicherung gekündet wird, sollte die Aufnahme in eine neue Versicherung auf jeden Fall abgeklärt werden.
So können Versicherte verhindern, im Fall einer Ablehnung ohne (Zusatz)Versicherung dazustehen.

Kos­ten­be­tei­li­gung bei Spi­tal­auf­ent­hal­ten
Bei Spitalaufenthalten muss die versicherte Person 15 Franken pro Tag selbst bezahlen.
Der Spitalbeitrag ist nicht limitiert.

Wie Sie mit der op­ti­ma­len Fran­chise bei der Grund­ver­si­che­rung spa­ren?
Die obligatorische Krankenpflegeversicherung garantiert jeder in der Schweiz wohnhaften Person qualitativ hochstehende medizinische Versorgung.
Jede versicherte Person muss für diese Grundversicherung eine monatliche Prämie bezahlen.
Darüber hinaus muss im Krankheitsfall ein Teil der Behandlungskosten selbst übernommen werden.
Diese Kostenbeteiligung besteht aus der ordentlichen Franchise und dem Selbstbehalt
Versicherte, die freiwillig eine höhere Franchise als die gesetzlich vorgeschriebenen 300 Franken mit ihrer Krankenkasse vereinbaren, bezahlen in der Regel niedrigere Monatsprämien für ihre Grundversicherung.
Die Erhöhung der Franchise ist jeweils nur auf den 1. Januar möglich und gilt dann für ein Jahr.
Für Erwachsene stehen folgende Franchisen zur Auswahl: 500, 1000, 1500, 2000 und 2500 Franken.
Auch für Kinder kann freiwillig eine Franchise vereinbart werden.
Für Kinder besteht die Wahl zwischen 100, 200, 300, 400, 500 oder 600 Franken.

Aber Achtung
Nicht alle Krankenkassen haben alle Franchisenhöhen im Angebot und nicht immer wird für die höchste Franchise auch der höchste Prämienrabatt gewährt.

Wahl ei­nes al­ter­na­ti­ven Ver­si­che­rungs­mo­dells
Versicherte können Prämien auch durch bestimmte Einschränkungen sparen, die in Form von alternativen Versicherungsmodellen angeboten werden:

HMO-Mo­dell
Im HMO- (Health Maintenance Organization) Modell verpflichten sich die Versicherten, im Krankheitsfall immer zuerst einen Arzt des HMO-Zentrums aufzusuchen. Ausnahme: Notfälle.

Haus­arzt­mo­dell
Beim Hausarztmodell wählen die Versicherten einen Arzt eines Hausarztnetzwerks als Hausarzt und verpflichten sich, immer zuerst diesen zu konsultieren, ausser in Notfällen.

Tel­med-Mo­dell
Einige Krankenkassen bieten auch dieses Modell an. Hier verpflichtet sich der Versicherte dazu, sich vor jedem Arztbesuch telefonisch beraten zu lassen.

Krankenkasse kündigen
Kün­di­gungs­ter­mi­ne und -fris­ten ge­nau ein­hal­ten.
Die Grundversicherung kann auf Ende des Jahres gekündigt werden – mit einem Monat Kündigungsfrist.
Das Kündigungsschreiben muss also spätestens bis 30. November bzw. bis zum letzten Arbeitstag im November (innerhalb der Geschäftszeiten) bei der alten Krankenkasse eingetroffen sein.

Vorsicht
Es gilt das Datum des Eintreffens, nicht des Poststempels.
Dies ist auch unabhängig von einer eventuellen Prämienerhöhung oder davon, ob eine Grundversicherung mit alternativem Versicherungsmodell (Health-Maintenance-, Hausarzt- oder Telmed-Modell) bzw. eine Grundversicherung mit Wahlfranchise gekündigt wird.
Grundversicherungen ohne Wahlfranchise bzw. ohne alternatives Modell können auch per 30. Juni gekündigt werden.
Dazu muss die Kündigung bis spätestens 31. März bei der Krankenkasse eintreffen.
Auch hier gilt das Datum des Eintreffens.
Allerdings müssen auch bei der neuen Krankenkasse die Mindestfranchise und das ursprüngliche Versicherungsmodell beibehalten werden.
Bereits geleistete Kostenbeteiligungen (Jahresfranchise und Selbstbehalt) gehen nicht verloren.
Sie werden von der neuen Versicherung berücksichtigt.
Wird die Kündigung ins Postfach der Krankenkasse gelegt, gilt sie in beiden Fällen als zugestellt, sobald sie von der Post abgeholt ist.
Generell empfiehlt es sich, die Kündigung bereits Mitte November bzw.
Mitte März zu übermitteln, um auch bei Verzögerungen eine Fristüberschreitung zu vermeiden.

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